Cluster-Kopfschmerzen

Definition mit freundlicher Genehmigung von Dr. Danilo Jankovic                       

Arzt für Anästhesiologie / spezielle Schmerztherapie 
 

Es handelt sich um strenge, einseitige, seitenkonstante Kopfschmerz - Attacken, von unerträglichem, bohrendem, brennendem Charakter, die in Schläfengegend, Stirn und Auge lokalisiert sind.

Der, der Migräne verwandte Schmerz tritt vor allem bei Männern zwischen dem 35 und 50 Lebensjahr auf.

Die Attacken treten täglich mit einer durchschnittlichen Dauer von 30 – 120 Minuten auf, wobei die Schmerzen üblicherweise ohne unvermittelt und ohne Vorzeichen einsetzen und ebenso rasch enden. Als Begleitsymptomatik treten u. a. Anschwellen und Pulsieren der Schläfenarterie, unerträgliche Kopfschmerzen (insbesondere hinter dem Auge) Schwellung, Rötung und Herabhängen des Augenlides, Tränenfluss, Rötung der betroffenen Gesichtsseite, Schwitzen, verstopfte Nase oder vermehrte Nasensekretion auf.

Die Schmerzattacken treten gehäuft über 4 – 12 Wochen in Schüben auf.

Es besteht eine Jahreszeitliche Betonung, wobei sich die Episoden bevorzugt im Frühjahr und Herbst manifestieren.      Die Diagnosestellung erfolgt meist viel zu spät.

Häufigste Fehldiagnose ist eine Trigeminusneuralgie.

 

 

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